Mirto rosso, Liköre & Fil'e Ferru

Sardinien ist bekannt für Mirto rosso, Mirto bianco, Liköre und Fil'e Ferru. Der Mirto Rosso (roter Mirto) wird aus den Beeren der Myrte hergestellt. Die Myrte (Myrtus communis) ist appetitanregend  und wirkt zusätzlich nach einem reichhaltigen Abendessen positiv auf die Verdauung. Als Aperitif einfach ein Glas Vino Frizzante mit einem Schluck Mirto rosso oder Mirto bianco aufgießen und schon hat man im Handumdrehen ein neues Geschmackserlebnis kreiert. 

Auf Sardinien wird er klassischerweise im Eisschrank aufbewahrt und als Digestif pur serviert. Jede Familie hat auf Sardinien ihre Sträucher, zumeist Maccia, in der freien Natur, die von den Angehörigen geerntet werden dürfen. Von Mai bis August entwickelt dieser Strauch duftende, weiße Blüten. Ihre Blätter werden zur Herstellung des "Mirto verde" genutzt, das Blüteninnere für den "Mito bianco" und die Beeren für den "Mirto rosso", dem Klassiker schlechthin unter den sardischen Likören.

 

Sardinien ist bekannt für Mirto rosso, Mirto bianco, Liköre und Fil'e Ferru. Der Mirto Rosso (roter Mirto) wird aus den Beeren der Myrte hergestellt. Die Myrte (Myrtus communis) ist... mehr erfahren »
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Mirto rosso, Liköre & Fil'e Ferru

Sardinien ist bekannt für Mirto rosso, Mirto bianco, Liköre und Fil'e Ferru. Der Mirto Rosso (roter Mirto) wird aus den Beeren der Myrte hergestellt. Die Myrte (Myrtus communis) ist appetitanregend  und wirkt zusätzlich nach einem reichhaltigen Abendessen positiv auf die Verdauung. Als Aperitif einfach ein Glas Vino Frizzante mit einem Schluck Mirto rosso oder Mirto bianco aufgießen und schon hat man im Handumdrehen ein neues Geschmackserlebnis kreiert. 

Auf Sardinien wird er klassischerweise im Eisschrank aufbewahrt und als Digestif pur serviert. Jede Familie hat auf Sardinien ihre Sträucher, zumeist Maccia, in der freien Natur, die von den Angehörigen geerntet werden dürfen. Von Mai bis August entwickelt dieser Strauch duftende, weiße Blüten. Ihre Blätter werden zur Herstellung des "Mirto verde" genutzt, das Blüteninnere für den "Mito bianco" und die Beeren für den "Mirto rosso", dem Klassiker schlechthin unter den sardischen Likören.

 

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Über die Verbreitung von Mirto

Mirto ist wohl neben dem Birra Ichnusa das bekannteste Getränk auf Sardinien. Bester Mirto, ob rosso, verde oder bianco (rot, grün oder weiß) er wird aus der Myrte (Myrtus communis, auch Braumyrte genannt) hergestellt. Für den Mirto Bianco werden die weißen Beeren, für den Mirto verde werden die Blätter und Stiele der strauchartigen, immergrünen Pflanze verwendet: Für den Mirto rosso die roten Beeren. Die Myrte wächst im gesamten Mittelmeerraum, auf den Kanaren und bis nach Kleinasien und ist eine alte Kulturpflanze die nicht nur auf Sardinien zur Herstellung von verdauungsfördernden Likören genutzt wird. Sie erreicht eine Höhe bis zu fünf Metern.
In Deutschland wächst die Pflanze ebenso, muss aber vor Frost geschützt werden (am besten als Topfplanze mit kalkfreier Erde an einem sonnigen Plätzchen). Die weißen Blüten, aber auch die Blätter duften angenehm. So eignet sich die Myrte sowohl als Zier- wie auch als Nutzpflanze (s.a. Nutzung in der Küche) und bereichert Ihre Küche um eine weitere Zutat. Die Myrte ist sehr einfach durch einen Steckling zu vermehren. Als Pllege reichen Sonne und Wasser und im Winter ein halbdunkles, kühles und frostfreies Plätzchen.

 

Die Pflanze der Liebe

Bereits bei den Griechen des Altertums wurde die Myrte für Rituale genutzt z.B. als Brautschmuck (daher auch der volkstümliche Name Brautmyrte). Die jungfräuliche Braut bekam einen Kranz aus Myrtenzweigen zur Zierde. Die Pflanze war der Göttin Aphrodite (bei den alten Römern Venus) geweiht, die für Liebe, Schönheit und Jungfräulichkeit steht. Nach der Hochzeitszeremonie wurde ein Zweit des Myrtenkarnz in den Boden gesteckt, wenn diese Anwuchs wurde das als Zeichen von Eheglück und ewiger Liebe verstanden. Diese Brauch kam im Mittelalter sogar bis Deutschland.

Nutzung in der Küche

Die ätherischen Öle der Blätter sind appetitanregend, daher werden die Zweige gerne zum Würzen von Speisen verwendet. Die klassische Zubereitung des berühmten sardischen Maialetto ist immer mit Myrtenzweigen, die sowohl ins Feuer bzw. die Glut gegeben werden aber auch als Beilage auf dem Teller zu finden sind. Bereits in römschen Kochbüchern (beispielweise von Marcus Gavius Apicius) ist von der Myrte und Ihrer Verwendung die Rede. Hier werden z.B. die getrockneten Myrtenbeeren als Pfefferersatz für Fleischgerichte genutzt. Der Schriftsteller Plinius soll ein begeisterter Fan von Wildschweinbraten mit Myrte gewesen sein. Ursprünglich wurde Mortadella mit Myrte anstatt mit Pfeffer gewürzt, daher der Name.

Myrte als Medizin

Das Öl der Myrte wird unter dem Namen „Engelswasser“ in der Kosmetikindustrie genutzt. Sie wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, verdauungsfördernd, hautreinigend, schmerzlindernd sowie schleimlösend bei Erkrankungen der Atemwege. Daher werden die Wirkstoffe in Medikamenten bei Erkrankungen der Bronchien genutzt. Seit einiger Zeit werden auch bestimmte Substanzen aus der Myrte auf ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Krebs geprüft.

Rezept Mirto selbst gemacht

Rezept Mirto rosso:

  • 1 Liter Alkohol (90%) aus dem Supermarkt (gibt es in Italien und Deutschland)

  • 100 Gramm reife, rote Mirtobeeren

  • 100-150 Gramm Zucker

  • Optional Honig

Die Mirtobeeren auspressen oder anpressen und den Alkohol sowie den Zucker zugeben. Drei Monate ziehen lassen, dabei immer wieder schütteln. Danach den aromatisierten Alkohol abgießen und die Beeren so gut als möglich auspressen (z.B. in einem Geschirrtuch). Alles gut mischen und mit einem halben Liter abgekochtem Wasser aufgießen um den Alkoholgehalt auf ca. 40% zu reduzieren. Wer mag kann zum Süssen noch etwas flüssigen Honig oder Zuckersirup zugeben. Nochmal ca. 4 Wochen „reifen“ lassen, dabei immer wieder schütteln.

In Deutschland ist es nicht einfach an reife Mirtobeeren zu kommen. Als Alternative können Sie auch Mirto verde machen

Rezept Mirto verde:

  • 1 Liter Alkohol (90%) aus dem Supermarkt (gibt es in Italien und Deutschland)

  • 10-12 Zweige Mirto

  • 100-150 Gramm Zucker

  • Optional Honig

Die Mirtozweige waschen und tocknen und den Alkohol sowie den Zucker zugeben. Drei Monate ziehen lassen, dabei immer wieder schütteln. Danach den aromatisierten Alkohol abgießen und mit einem halben Liter abgekochtem Wasser mit ca. 50 Gramm Zucker aufgießen um den Alkoholgehalt auf ca. 40% zu reduzieren. Nochmal ca. 4 Wochen „reifen“ lassen, dabei immer wieder schütteln.

Mein persönlicher Favorit für Mirto rosso ist als Aperitif:
Vier Teile Caralis Vino Spumante mit einem Teil Mirto rosso aufgießen.

Dieser Aperitif ist für mich Sardinien pur. Cin cin

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